Rechnungsprogramm für österreichische Unternehmen (inkl. Kleinunternehmer): Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen, Anzahlungs‑/Teil‑/Schlussrechnungen, Rabatte, Skonto, Teilzahlungen, Mahnwesen, Leistungserfassung, Warenwirtschaft (Lagerbestand), wiederkehrende Rechnungen, Auswertungen, Steuerberater‑Paket, Mehrplatzbetrieb im Netzwerk. Firmendaten, Logo und Belegfarben sind je Installation frei einstellbar – das Programm eignet sich damit für beliebige Firmen.
Windows (empfohlen): Laden Sie StrategieSchmiedeFaktura_<Version>_Setup.exe von
https://www.strategieschmiede.at/faktura/ herunter und starten Sie die Datei per Doppelklick.
Das Setup ist mit einem Zertifikat von Certum signiert; zeigt Windows SmartScreen dennoch einen
Hinweis, klicken Sie auf „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“. Das Programm wird unter
„Programme“ installiert und erscheint im Startmenü (optional auf dem Desktop). Es ist kein Python
und keine weitere Software nötig.
Ihre Daten (Datenbank, PDFs, Sicherungen, Exporte) liegen unter Dokumente\StrategieSchmiedeFaktura
und bleiben bei Updates und bei einer Deinstallation erhalten. Updates: einfach das neue Setup
darüber installieren.
Portable Version: StrategieSchmiedeFaktura_<Version>_portable.zip an einen beliebigen Ort
entpacken und StrategieSchmiedeFaktura.exe starten – die Daten liegen dann im Ordner data
neben dem Programm (z. B. für USB‑Stick oder Netzlaufwerk).
Python‑Version (für Entwickler): Python 3.10 oder neuer installieren („Add python.exe to PATH“),
Doppelklick auf Installation.bat, danach Faktura starten.bat – oder in der Konsole
pip install -r requirements.txt und python main.py.
Bestehende Daten: Liegt im Datenordner bereits eine faktura.db einer älteren Version,
wird sie beim ersten Start automatisch übernommen. Vorher legt das Programm selbstständig
eine Sicherung unter backups an. Beträge, Nummern und Status bestehender Rechnungen
bleiben unverändert.
Beim ersten Start führt ein Assistent durch drei Schritte: Lizenzvereinbarung (EULA.txt, bitte lesen und bestätigen), Datenschutz- und Haftungshinweise (DATENSCHUTZ.txt – die Software ersetzt keine Steuerberatung, ist keine Registrierkasse, Datensicherung und Aufbewahrung liegen beim Nutzer) und Lizenz: 30 Tage kostenlos testen oder Lizenzschlüssel eingeben. Zustimmung, Fassung, Zeitpunkt und Arbeitsplatz werden im Protokoll festgehalten; bei einer neuen Fassung der Vereinbarung erscheint der Assistent erneut.
lizenz.key
in den Datenordner legen (praktisch im Netzwerk: gilt dann für alle Arbeitsplätze).Das Programm wird ohne Daten ausgeliefert. Beim ersten Start erscheint nach der Lizenzvereinbarung ein Hinweis und die Einstellungen öffnen sich. Bitte in dieser Reihenfolge:
Danach Kunden und Artikel / Lager anlegen – oder einfach mit dem ersten Angebot beginnen.
Angebot ──► Auftragsbestätigung ──► Lieferschein(e) ──► Rechnung(en) ──► Zahlung(en) ──► bezahlt
│ │ │ │
│ │ └─ Lager abbuchen └─► Storno / Gutschrift
│ └─ Abrechnen: Gesamt‑, Anzahlungs‑, Teil‑, Schlussrechnung
└─ (Abkürzung: Angebot direkt abrechnen oder direkt Lieferschein erstellen)
Leistungen ─────────────────────────────────────────────► Rechnung
Jeder Schritt ist optional: Eine Rechnung kann direkt, aus einem Angebot, aus einer Auftragsbestätigung, aus einem Lieferschein oder aus erfassten Leistungen entstehen.
Angebote → Angebot markieren → → Auftragsbestätigung oder Auftragsbestätigungen → Neu.
| Wo | Wie |
|---|---|
| Positionsrabatt | In jeder Positionszeile: Wert eintragen, mit dem Knopf daneben zwischen % und € umschalten. |
| Gesamtrabatt | Im Summenfeld rechts unten – ebenfalls in % oder als Eurobetrag. |
| Kundenrabatt | Im Kundenstamm hinterlegt; wird bei neuen Belegen automatisch als Gesamtrabatt vorgeschlagen. |
Berechnung: Menge × Preis − Positionsrabatt = Positionsbetrag. Summe − Gesamtrabatt = Netto. Der Gesamtrabatt wird anteilig auf die Steuersätze verteilt, die Umsatzsteuer je Steuersatz vom rabattierten Netto gerechnet (kaufmännische Rundung, centgenau, ohne Gleitkomma-Fehler). Am PDF erscheint die Rabattspalte nur, wenn tatsächlich ein Rabatt vergeben wurde.
Angebote bzw. Auftragsbestätigungen → Beleg markieren → Abrechnen …**
Rechnungen → Zahlung buchen …: beliebig viele Zahlungseingänge mit Datum, Betrag, Zahlungsart, Referenz und optional Skonto. Status: Offen → Teilbezahlt → Bezahlt. Irrtümlich gebuchte Zahlungen können (protokolliert) wieder gelöscht werden. „Komplett bezahlt“ bucht den Rest in einem Schritt.
Leistungserfassung: mehrere Leistungen eines Kunden markieren (Strg/Umschalt) → Markierte abrechnen … → je Leistung die abzurechnende Menge festlegen. Der Rest bleibt offen („Teilweise verrechnet“). Wird der Rechnungsentwurf gelöscht oder die Rechnung storniert, sind die Leistungen automatisch wieder offen.
Jede Rechnung (und jedes Angebot) hat eine Zahlungsart: Kreditrechnung (Überweisung mit Zahlungsziel und optional Skonto), Barzahlung oder Kartenzahlung. Den Standard legen Sie unter Einstellungen → Belege fest, je Beleg ändern Sie ihn im Editor.
{anrede}, {nummer}, {betrag},
{faellig}, {zahlungshinweis}. Die Anrede wird aus Anrede + Ansprechperson des Kunden gebildet.Unter Einstellungen → Steuer wird die Besteuerungsart festgelegt. Sie bestimmt, in welchem Monat ein Umsatz in der UVA‑Auswertung (Berichte & UVA → USt / UVA) gezählt wird:
In der UVA‑Ansicht lässt sich die Besteuerungsart zum Vergleich auch vorübergehend umschalten („laut Einstellung / Soll / Ist“), ohne die Einstellung zu ändern. Ebenfalls dort einstellbar: UVA‑Zeitraum (Monat/Quartal), Steuernummer und Name der Steuerberatung (erscheinen am Deckblatt der Berichte).
Kleinunternehmer (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG): Ist die Regelung aktiv, ist der Steuersatz überall fix 0 % – bei Artikeln, Belegpositionen, der Leistungserfassung und bei der Übernahme aus dem Artikelstamm; das Feld ist dann nicht wählbar. Beim Einschalten werden alle Artikel, nicht verrechneten Leistungen, Vorlagen wiederkehrender Rechnungen, Entwürfe und offene Angebote auf 0 % gesetzt. Festgeschriebene Rechnungen bleiben unverändert.
Berichte & UVA → USt / UVA → „Steuerberater‑Paket erstellen …“ erzeugt für den gewählten Zeitraum
(Jahr, Quartal oder Monat) einen Ordner exporte/Steuerberater_<Zeitraum> mit
exporte/Steuerberater_<Zeitraum>.zip zum Versenden.Die Kennzahlen sind eine Arbeitshilfe: Vorsteuern (KZ 060) aus Eingangsrechnungen werden in dieser Software nicht erfasst; Reverse‑Charge‑Leistungen an EU‑Unternehmer sind in Österreich nicht steuerbar und werden gesondert ausgewiesen (Zusammenfassende Meldung).
Artikel / Lager: Bei einem Artikel „Lagerartikel – Bestand führen“ aktivieren und Mindestbestand, Lagerort und Einkaufspreis eintragen. Dienstleistungen bleiben ohne Lager. Die Warenwirtschaft lässt sich unter Einstellungen → Belege komplett abschalten.
Import (Kunden, Artikel). Einstellungen → „Daten: Import / Export“ oder direkt über „Importieren …“ in der Kunden‑ bzw. Artikelliste. Unterstützt werden CSV‑Dateien (in Excel: Speichern unter → CSV UTF‑8 (durch Trennzeichen getrennt); Trennzeichen Semikolon, Komma, Tabulator oder senkrechter Strich; Kodierung UTF‑8 oder Windows‑1252) und – wenn das Paket openpyxl installiert ist – Excel‑Dateien (.xlsx). Die Spalten werden anhand der Überschriften erkannt; neben den Bezeichnungen der Vorlage werden auch gängige Varianten verstanden (z. B. „Firma“, „Kd.-Nr.“, „Strasse“, „Mail“, „VK-Preis“, „MwSt“). Nicht erkannte Spalten werden ignoriert und in der Vorschau angezeigt.
Vorgehen: Vorlage speichern („Vorlage Kunden speichern …“), in Excel ausfüllen, dann „Kunden importieren …“ → Datei wählen. Die Vorschau zeigt jede Zeile mit der geplanten Aktion (neu oder aktualisieren) sowie alle Fehler (z. B. ungültige Zahl, fehlender Name, Steuersatz außerhalb 0/10/13/20 %). Solange Fehler bestehen, wird nichts importiert – der Import ist immer „alles oder nichts“. Bestehende Datensätze werden über die Kunden‑ bzw. Artikelnummer erkannt, ohne Nummer über den Namen; leere Zellen lassen den bisherigen Wert unverändert. Kunden ohne Nummer erhalten automatisch die nächste freie Nummer. Bei aktiver Kleinunternehmerregelung werden importierte Artikel auf 0 % gesetzt. Jeder Import wird im Protokoll festgehalten.
Export. Jeder Bereich (Kunden, Artikel, Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen, Rechnungspositionen, Zahlungen) lässt sich als CSV exportieren (UTF‑8 mit BOM, Semikolon – öffnet sich in Excel direkt mit korrekten Umlauten). Kunden‑ und Artikelexport verwenden das Importformat, sodass Stammdaten in Excel bearbeitet und wieder eingespielt werden können. Der Gesamtexport erzeugt ein ZIP mit allen Bereichen inklusive offener Posten und Lagerbewegungen – für die Datenübernahme in ein anderes Programm, für die Steuerberatung oder als lesbares Archiv neben der Datensicherung. Alle Exporte landen im Ordner exporte (bzw. am gewählten Speicherort) und werden im Protokoll vermerkt.
Rechnungen mit Zahlungsart Überweisung und Mahnungen enthalten einen EPC‑QR‑Code nach dem Standard des European Payments Council („Zahlen mit Code“). Er enthält Empfängername, IBAN, BIC, den offenen Betrag und als Verwendungszweck die Rechnungsnummer. Kunden scannen den Code mit ihrer Banking‑App (George, Bank Austria MobileBanking, Raiffeisen Mein ELBA, Volksbank hausbanking, BAWAG klik, Sparkasse, aber auch deutsche und andere SEPA‑Apps) und bestätigen die Überweisung – Tippfehler bei IBAN oder Rechnungsnummer entfallen. Der Code funktioniert vollständig offline, ohne Zahlungsdienstleister und ohne Gebühren.
Ein‑/Ausschalten und ein eigener Erklärungstext: Einstellungen → Bank. Voraussetzung ist eine gültige IBAN in den Firmendaten; fehlt sie, wird der Beleg ohne Code gedruckt. Bei Teilzahlungen enthält ein neu erzeugtes PDF den noch offenen Betrag; bereits archivierte Rechnungs‑PDFs bleiben unverändert (Originalbeleg). Bar‑ und Kartenrechnungen sowie Storno‑ und Gutschriftbelege erhalten keinen Code.
Was ist das? Eine E-Rechnung ist keine PDF-Datei per E-Mail, sondern ein strukturierter Datensatz nach der europäischen Norm EN 16931, den Buchhaltungsprogramme ohne Abtippen verarbeiten. In Österreich ist sie gegenüber Bundesstellen Pflicht (e-rechnung.gv.at), in Deutschland seit 2025 im B2B-Bereich zu empfangen und ab 2027/2028 zu versenden; EU-weit folgt sie mit ViDA. Das Programm unterstützt beide gängigen Syntaxen:
factur-x.xml (Profil EN 16931) eingebettet ist. Der Kunde sieht das gewohnte PDF; sein Buchhaltungsprogramm liest die eingebetteten Daten. Das passiert automatisch beim Erzeugen bzw. Versenden des Rechnungs-PDFs (Einstellungen → Belege → „E-Rechnung“, standardmäßig eingeschaltet). Für PDF/A-3 wird die Schrift eingebettet; das Schriftbild weicht deshalb minimal von den übrigen Belegen ab.Voraussetzungen. Vollständige Firmendaten (Name, Anschrift, Land, UID‑Nummer oder Steuernummer, E‑Mail, bei Überweisung die IBAN) und eine Kundenadresse mit Ort und Land. Fehlt etwas, wird das PDF ohne eingebettete Daten erzeugt und die Statuszeile nennt den Grund; der XML‑Export zeigt die fehlenden Angaben an. Als Käuferreferenz (BT‑10, in Deutschland Pflicht) dient die Bestellnummer, ersatzweise Bezug oder Kundennummer – tragen Sie bei Rechnungen an Behörden die vom Auftraggeber genannte Referenz bzw. Leitweg‑ID in das Feld „Bestell‑Nr.“ ein.
Abbildung der Geschäftsfälle. Rechnung (380), Teilrechnung (326), Anzahlungsrechnung (386), Schlussrechnung mit bereits verrechneten Anzahlungen als „bereits gezahlt“ und Verweis auf die Vorrechnungen, Storno und Gutschrift als Korrekturrechnung (384) mit negativen Beträgen und Verweis auf die Ursprungsrechnung. Positions‑ und Belegrabatte, Skonto (als maschinenlesbare Zahlungsbedingung), Leistungszeitraum, Bestellnummer, Zahlungsart (SEPA‑Überweisung mit IBAN/BIC, bar, Karte) und die Steuerkategorien Normalsatz, 0 %, Kleinunternehmer (steuerbefreit mit Begründung), Reverse Charge und innergemeinschaftliche Lieferung werden übernommen. Die Daten wurden gegen die offiziellen Schemata und die EN‑16931‑Prüfregeln (Schematron) für CII und UBL validiert.
Hinweis. Österreichs nationales Format ebInterface wird nicht erzeugt; e-rechnung.gv.at nimmt UBL (Peppol) ebenfalls an. Die PDF/A‑3‑Kennzeichnung (XMP, Output‑Intent, eingebettete Schriften, Anhang mit AFRelationship) ist nach Spezifikation umgesetzt, eine Zertifizierung mit externen Prüfwerkzeugen (veraPDF, Mustang) steht aus – bei Bedarf eine Beispielrechnung dort hochladen.
Im Kunden gibt es jetzt eine Liste der Ansprechpersonen (Name, Funktion, E‑Mail, Telefon, Mobil); die als Haupt‑Ansprechperson markierte wird als „z. Hd.“ in die Anschrift übernommen, solange dieses Feld leer ist. Eine abweichende Lieferadresse (Firma, Straße, PLZ, Ort, Land) erscheint auf Lieferschein, Auftragsbestätigung und Rechnung unter der Anschrift sowie in der E‑Rechnung als Lieferanschrift. Anhänge (Verträge, Pläne, Fotos …) lassen sich an Kunden sowie an Angebote, Aufträge und Rechnungen hängen (Reiter „Anhänge“ im Beleg); die Dateien werden in den Datenordner kopiert (data/anhaenge/…) und sind damit in der Datensicherung und im Mehrplatzbetrieb enthalten. Die Belegsprache (Deutsch/Englisch) je Kunde übersetzt alle festen Texte der Belege – Titel, Spalten, Summen, Zahlungsbedingungen, Einheiten, Ländernamen, Fußzeile –, nicht aber Ihre eigenen Texte (Positionen, Einleitung, Schlusstext); diese schreiben Sie beim englischen Kunden einfach auf Englisch. Mahnungen bleiben deutsch. Das Feld „Debitorenkonto“ dient dem Buchhaltungsexport (7i).
Im Artikel (Karte „Staffel‑ und Kundenpreise“) legen Sie Regeln an: ohne Kunde gilt eine Regel als Staffelpreis ab der Mindestmenge für alle Kunden, mit Kunde als Sonderpreis für diesen Kunden (Mindestmenge 0 = immer). Kundenpreise gehen Staffelpreisen vor; innerhalb einer Gruppe gilt die höchste erreichte Mindestmenge. Die Regeln wirken beim Einfügen aus dem Artikelstamm und – solange der Preis nicht von Hand geändert wurde – bei jeder Mengenänderung in Angebot, Auftrag und Rechnung. Ein von Hand eingetragener Preis bleibt erhalten.
Einstellungen → Benutzer. Solange kein Benutzer angelegt ist, startet das Programm wie bisher ohne Anmeldung. Legen Sie zuerst sich selbst als Administrator an, danach Mitarbeiter, und schalten Sie dann „Anmeldung beim Programmstart erforderlich“ ein (gilt für alle Arbeitsplätze). Mitarbeiter dürfen Belege erstellen, festschreiben, Zahlungen und Mahnungen buchen und exportieren, aber keine Einstellungen ändern, nicht stornieren oder gutschreiben, keine Sicherung zurückspielen, nicht importieren, keine Benutzer oder Lizenzen verwalten und keine archivierten PDFs neu erzeugen. Der angemeldete Name steht in jedem Protokolleintrag (Benutzer@Arbeitsplatz) und in der Statuszeile; „Benutzer wechseln …“ meldet ab. Kennwörter werden nur als Hash (PBKDF2) gespeichert. Es muss immer mindestens ein aktiver Administrator bleiben.
Berichte → Buchhaltung zeigt für Jahr und Zeitraum den Buchungsstapel: je Rechnung und Steuersatz eine Zeile (Forderungen an Erlöse, Betrag brutto, USt getrennt), je Zahlung (Bank/Kassa an Forderungen) und je Skonto (Skontoaufwand). Storno und Gutschrift erscheinen negativ, Schlussrechnungen mit der vollen Leistung und einer Gegenbuchung der bereits gebuchten Anzahlungen. „BMD‑Buchungsstapel“ erzeugt eine CSV im Aufbau der BMD‑NTCS‑Importfelder (satzart, konto, gkonto, belegnr, belegdatum, buchsymbol, buchcode, prozent, steuercode, betrag, steuer, text …), „RZL‑Buchungsstapel“ dieselben Inhalte in RZL‑Reihenfolge; beide Windows‑1252, Semikolon, Datum TT.MM.JJJJ, dazu eine LIESMICH mit den verwendeten Konten. Konten, Steuercodes und Buchungssymbole stehen unter Einstellungen → Steuer (Voreinstellung Einheitskontenrahmen: 2000 Forderungen, 2800 Bank, 2700 Kassa, 4000/4001/4002 Erlöse 20/10/13 %, 4010 steuerfrei, 3500 USt, 4400 Skonto) und sind mit der Steuerberatung abzustimmen – die Kanzlei speichert beim ersten Import die Feldzuordnung. Wahlweise ein Sammelkonto für alle Kunden oder je Kunde das Feld „Debitorenkonto“.
Rechnungen → „Kontoauszug …“. Exportieren Sie im Online‑Banking den Kontoauszug als CAMT.053‑XML (bei allen österreichischen Banken verfügbar) oder als CSV mit Spaltenüberschriften. Das Programm liest alle Bewegungen, erkennt bereits importierte (gleiche Datei zweimal = nichts doppelt) und schlägt für jede Gutschrift eine Rechnung vor: sicher bei Rechnungsnummer im Verwendungszweck oder bei exakt passendem Betrag zu genau einer offenen Rechnung bzw. passendem Kunden; als Vorschlag bei Betrag abzüglich Skonto innerhalb der Skontofrist oder bei Teilzahlungen eines passenden Kunden. Per Rechtsklick ordnen Sie eine andere offene Rechnung zu oder schließen eine Zeile aus. „Zahlungen buchen“ bucht alle zugeordneten Zeilen als Zahlung (mit Skonto, Datum und Verwendungszweck als Referenz) – genau so, als hätten Sie sie unter „Zahlung buchen …“ erfasst; Abgänge werden nur angezeigt. Der QR‑Code auf Ihren Rechnungen (7e) sorgt dafür, dass die Rechnungsnummer im Verwendungszweck steht und der Abgleich sicher trifft.
Kunden erhalten ein Setup‑Programm (StrategieSchmiedeFaktura_<Version>_Setup.exe): Installation unter „Programme“, Verknüpfungen im Startmenü, Deinstallation über Windows. Die Daten liegen dann unter Dokumente\StrategieSchmiedeFaktura (Datenbank, PDFs, Sicherungen, Exporte) und bleiben bei Updates und Deinstallation erhalten; faktura.ini liegt unter %APPDATA%\StrategieSchmiedeFaktura. Alternativ gibt es die portable Ordnerversion (Daten neben dem Programm) und wie bisher die Python‑Version. Beim Start prüft das Programm einmal täglich, ob der Hersteller eine neuere Version veröffentlicht hat (nur eine kleine Versionsdatei wird abgerufen, keine Daten übertragen); ein Hinweis erscheint in der Statuszeile und unter Einstellungen → Anzeige & Info („Nach Updates suchen“, Download). Abschaltbar mit der Umgebungsvariable FAKTURA_NO_UPDATE_CHECK=1. Für den Support gibt es den Selbsttest ohne Oberfläche: StrategieSchmiedeFaktura.exe --selbsttest (bzw. python main.py --selbsttest) legt eine Testdatenbank an, erstellt eine Rechnung mit QR‑Code und E‑Rechnung, exportiert und sichert, und meldet das Ergebnis.
Einstellungen → Module. Bereiche, die ein Betrieb nicht braucht – Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, wiederkehrende Rechnungen, Artikel/Lager, Leistungserfassung, Berichte & UVA – lassen sich für alle Benutzer ausblenden; eine zweite Spalte blendet sie zusätzlich nur für die Rolle „Mitarbeiter“ aus (etwa Berichte & UVA für das Büro, aber nicht für die Geschäftsführung). Ausgeblendete Module verschwinden aus dem Menü, vom Dashboard (Schaltflächen und Kennzahlen) und aus den Tastenkürzeln; abhängige Aktionen wie „→ Auftragsbestätigung“ im Angebot sind dann ebenfalls weg. Gespeicherte Daten bleiben unberührt, ein Modul lässt sich jederzeit wieder einblenden. Dashboard, Rechnungen, Kunden und Einstellungen sind immer sichtbar.
Das Programm öffnet immer im Vollbild (maximiertes Fenster); Auswahl‑ und Eingabedialoge (Kunde, Artikel, Zahlungen, Abrechnen …) öffnen zentriert auf dem halben Bildschirm. Fenster und Schriftgröße werden beim Start an Bildschirm und Windows-Skalierung (125 %, 150 % …) angepasst, damit nichts abgeschnitten wird. Unter Einstellungen → Anzeige & Info lässt sich die Größe auch fest wählen (80–125 %). Tabellen richten ihre Spalten nach dem Inhalt aus; reicht der Platz nicht, erscheint unten eine Bildlaufleiste, und abgekürzte Texte werden beim Überfahren mit der Maus vollständig angezeigt. Lange Formulare, Einstellungsseiten und Dialoge sind scrollbar.
Einstellungen → Belegdesign
Diese Zusammenstellung ersetzt keine Rechts‑ oder Steuerberatung; sie beschreibt, was das Programm abdeckt und worauf Sie selbst achten müssen.
backups) regelmäßig extern speichern.Strg+N neue Rechnung · Strg+S speichern · Strg+F suchen · Strg+D Dashboard ·
Strg+R Rechnungen · Strg+G Angebote · Strg+K Kunden · Strg+L Leistungen ·
Enter im Preisfeld = nächste Position · Doppelklick = öffnen · Rechtsklick = Kontextmenü.
Datumsfelder verstehen auch 5.9, 050926, heute und +14.
Mehrere Arbeitsplätze können gleichzeitig mit demselben Datenbestand arbeiten. Das Programm
liegt dabei auf jedem PC lokal, der Datenordner (Unterordner data, pdfs, backups,
exporte, logs) auf einer Netzwerkfreigabe.
\\SERVER\Faktura),
alle Arbeitsplätze brauchen Lese‑ und Schreibrechte. Keine OneDrive‑/Dropbox‑/Google‑Drive‑
Ordner – Synchronisierungsdienste beschädigen gemeinsam genutzte Datenbanken.data (und pdfs) vom bisherigen Einzelplatz in die Freigabe
kopieren.faktura.ini im Programmordner – sie kann auch auf die anderen PCs
kopiert werden (Vorlage: faktura.ini.beispiel). Programm neu starten.logs/faktura_<Arbeitsplatz>.log).Das Programm nutzt eine Dateidatenbank auf der Freigabe, keinen Datenbankserver. Das ist für
kleine Teams (bis etwa 5–8 gleichzeitig arbeitende Arbeitsplätze im selben LAN) ausgelegt; über
VPN/WAN wird es spürbar langsamer. Die Zuverlässigkeit der Dateisperren hängt vom Server ab –
Windows‑Freigaben sind bewährt, bei Linux/NAS‑Freigaben (Samba) sollten „oplocks“ bzw.
„strict locking“ nicht abgeschaltet sein. Regelmäßige Sicherungen (Ordner backups) bleiben Pflicht.
| Ordner | Inhalt |
|---|---|
data/faktura.db |
Ihre Daten (eine Datei) – bei installierter Version unter Dokumente\StrategieSchmiedeFaktura |
backups/ |
automatische Sicherungen – regelmäßig zusätzlich extern sichern! |
pdfs/ |
erzeugte Belege |
exporte/ |
CSV‑Exporte |
logs/faktura.log |
Fehlerprotokoll für den Support |
Rechnungen sind 7 Jahre aufzubewahren (§ 132 BAO).
core/calc.py Rechenkern (Decimal, centgenau) – ohne GUI/DB testbar
database/ Schema, versionierte Migration, Transaktionen, Sperr-Trigger
services/ Geschäftslogik (Rechnung, Angebot, Abrechnung, Zahlungen, PDF, E-Mail …)
gui/ Oberfläche (widgets = Bausteine, frames = Seiten)
tests/ automatische Tests: python -m pytest tests
Hinweis: Die USt‑Auswertung ist eine Arbeitshilfe und ersetzt nicht die Prüfung durch Ihre Steuerberatung.